
Founder vs. DGA: Wachstum suchen oder Kontrolle bewahren?
Du versprichst zwei Unternehmern, dass deine Lösung ihr Geschäft schneller wachsen lässt. Der Gründer fragt, wann ihr starten könnt. Der DGA fragt nach den finanziellen Annahmen und warum er die Leistung neben seinen bestehenden Beratern braucht. Das Angebot ist identisch. Die erste Frage ist es nicht.
In den allgemeinen Neurofactor-Rollenkarten ist der Gründer stärker auf Chancen und Tempo ausgerichtet (BIS 3, BAS 9, k 0,45). Der niederländische DGA, ein Geschäftsführer mit maßgeblicher Beteiligung, legt mehr Gewicht auf Risikobegrenzung und langfristigen Unternehmenswert (BIS 7, BAS 6, k 0,10). Diese Werte gehören zu breiten Neurofactor-Funktionsprofilen, die auf wiederkehrenden Mustern aus jahrelanger Forschung beruhen. Sie beschreiben nicht jede einzelne Person. Für den Vertrieb bedeutet das: Zeige dem Gründer, wie Wachstum ohne unnötigen Verbrauch der Runway möglich wird. Zeige dem DGA, wie Rendite entsteht und der geschaffene Unternehmenswert geschützt bleibt.
Beide besitzen ihr Unternehmen. Doch sie fürchten unterschiedliche Verluste
Die häufigste Vereinfachung beginnt beim Wort Unternehmertum. Wer selbst entscheidet und wirtschaftliche Folgen trägt, muss doch mit derselben Wachstumsbotschaft erreichbar sein. Die Rollenkarten zeigen einen anderen Ausgangspunkt. Der Gründer führt ein junges Unternehmen, in dem Traktion und Liquiditätsreichweite entscheidend sind. Der DGA ist zugleich Geschäftsführer und Anteilseigner und bewertet Entscheidungen deshalb auch in Bezug auf Vermögen und Unternehmenswert.
Stell dir ein fiktives Wachstumsprogramm vor. Für den Gründer lautet die Frage: Wie viele Monate Vorsprung gewinnen wir? Der DGA fragt möglicherweise: Auf welchen Zahlen beruht diese Rendite, welche Risiken übernehmen wir und was sagen bestehende Berater dazu?
Das ist kein Gegensatz zwischen Mut und Angst. Die eine Person will vor allem eine verpasste Chance vermeiden, die andere eine unzureichend abgesicherte Verpflichtung.
Gründer und DGA im Vergleich - die Angaben aus den Quellkarten
Die Werte und Eigenschaften stammen aus dem Arbeitsblatt 1 Ondernemers der Neurofactor-Zielgruppenkarten. Die Beschreibungen sind gekürzte Übersetzungen von Rolleneinschätzungen, keine neuen Messergebnisse.
| Merkmal | Gründer (FND) | DGA (niederländischer Gesellschafter-Geschäftsführer) |
|---|---|---|
| Position | Gründer eines jungen Unternehmens in der Wachstumsphase | Eigentümer-Geschäftsführer mit Blick auf Vermögen und Unternehmenswert |
| Wichtigster Engpass | Zu wenig Zeit und Personal für alle Wachstumschancen | Unklarheit, ob Unternehmen und Vermögen gut geschützt und strukturiert sind |
| Emotionale Belastung | Angst zu scheitern, während alle zusehen | Sorge um die langfristige Sicherheit des Vermögens |
| Größte Angst | Geld und Zeit zu verbrauchen, ohne Wachstum zu beschleunigen | Ein Entschluss, der Vermögen oder Unternehmenswert schädigt |
| Einwände | Für unsere Phase zu teuer; selbst schneller; kulturell unpassend | Ich habe bereits Steuerberater und Berater; was bringt ihr zusätzlich? |
| Zielbild | Planbares Wachstum mit selbstständig lieferndem Team | Wertvolles, gut strukturiertes Unternehmen für Übergabe oder Verkauf |
| Beweise | Vergleichbare Startup-Cases, Wachstumszahlen, Referenzen von Gründern | Zahlen, vergleichbare Referenzen und fachliche Autorität |
| Arbeitsweise | Schneller Start, kurze Zyklen, sichtbare Ergebnisse in Wochen | Fundierte Analyse, klarer Plan, Festpreis oder transparente Vergütung |
| Kontaktweg | Empfehlung durch Investor oder Gründer, dann kurzer Video-Call | Empfehlung durch Steuerberater oder Berater, dann vertieftes Vier-Augen-Gespräch |
| BIS | 3 - geringe Vermeidungsorientierung | 7 - stärkere Verlustvermeidung |
| BAS | 9 - starke Chancenorientierung | 6 - Chancen bei überzeugender Rendite |
| k | 0,45 - kurzfristigeres Ergebnis wichtiger | 0,10 - längerer Zeithorizont |

Entscheidend ist, welcher mögliche Verlust zuerst Gewicht bekommt
Der Gründer hat laut Quellenprofil zu wenig Zeit und Kapazität, während jeder Euro mit der Runway konkurriert. Das bedeutet gerade nicht, dass ihm Kosten gleichgültig sind. Eine Leistung ohne Traktion kann das Budget verbrauchen, das für die nächste Wachstumsphase nötig wäre.
Beim DGA stehen Unternehmenswert, Vermögensstruktur, Nachfolge und Risiko im Mittelpunkt. Eine Leistung kann attraktiv wirken und trotzdem an fehlenden Renditezahlen, unklarem Umfang oder der Frage scheitern, warum weitere Beratung nötig sein soll.
Der Gründer will möglicherweise vermeiden, ein Zeitfenster zu verpassen. Der DGA will vermeiden, aufgebauten Wert zu beschädigen. Diese Unterscheidung ist eine bessere Grundlage für die Botschaft als ein pauschales Versprechen von Wachstum.
BIS 3 gegenüber 7: Was ist die relevante Kehrseite?
BIS beschreibt in den Karten die vermutete Vermeidungsmotivation. Der Gründer erhält den Wert 3 und wird als bereit beschrieben, bei ausreichend großen Chancen Risiken einzugehen. Beim DGA steht der Wert 7 für eine stärkere Ausrichtung auf Verlustvermeidung.
Im Gespräch mit dem Gründer kannst du deshalb prüfen, was Verzögerungen an Traktion, Tempo oder Marktchancen kosten. Beim DGA geht es stärker um die Frage, was eine Entscheidung an finanziellen Risiken, Abhängigkeiten oder Verpflichtungen auslöst und wie diese begrenzt werden.
Ein seriöses Risikoargument gehört in beide Gespräche. Aber der Ausgangspunkt ist unterschiedlich.
BAS 9 gegenüber 6: Chancen brauchen unterschiedliche Belege
Der Gründer erhält BAS 9. In der Quelle passt das zu Wachstum, schnellem Ausprobieren und aktiver Chancensuche. Der DGA erhält BAS 6: Chancen werden dann interessant, wenn die Rendite deutlich erkennbar ist.
Für den Gründer zählen glaubwürdige Fälle aus Startups in vergleichbarer Phase, konkrete Wachstumszahlen und nachvollziehbare Zeit bis zum ersten Nutzen. Beim DGA sind ein belastbarer Business Case, ein relevanter Track Record und fachliche Kompetenz die stärkeren Ausgangspunkte.
Beide wollen Belege. Der Gründer fragt aber eher, ob das Angebot Bewegung erzeugt. Der DGA fragt eher, was nach Kosten und Risiken an Wert übrig bleibt.
k 0,45 gegenüber 0,10: Derselbe Zeitraum, eine andere Bedeutung
Der Parameter k wird in diesen Karten als Einschätzung der Zeitpräferenz verwendet. Beim Gründer liegt er bei 0,45, beim DGA bei 0,10. Die Zahlen wurden nicht experimentell bei einzelnen Personen erhoben und dürfen nicht als individuell gemessene Diskontierungsparameter ausgegeben werden.
Angenommen, ein Angebot zeigt seinen wichtigsten Nutzen erst nach zwölf Monaten. Der Gründer will wissen, welche frühen Fortschritte sich bereits vorher erkennen lassen und was bis dahin mit der Runway passiert. Für den DGA kann ein längerer Zeitraum plausibel sein, wenn Unternehmenswert, Rendite und Risiken überzeugend dargestellt sind.
Eine hohe Zeitpräferenz ist nicht gleich Leichtsinn. Ein längerer Horizont bedeutet nicht Entscheidungsschwäche. Frage nach dem Zeitpunkt, zu dem ein Ergebnis für diesen konkreten Käufer wichtig wird.
Welche Beweise gehören an den Anfang?
Aus den Quellfeldern Beweise, Einwände, Vorgehensweise und bevorzugter Kontaktweg lässt sich eine plausible Gesprächsreihenfolge ableiten.
| Schritt | Gründer | DGA |
|---|---|---|
| Einstieg | Welche Wachstumschance bleibt wegen fehlenden Tempos liegen? | Welcher Ertrag oder welches Risiko muss abgesichert werden? |
| Erster Beleg | Startup-Case derselben Phase mit konkreten Wachstumsdaten | Finanzielle Annahmen und vergleichbarer Track Record |
| Einwand | Zu teuer oder intern schneller | Warum neben meinen bestehenden Beratern? |
| Erster Auftrag | Kleiner, schneller Test mit Auswertung | Abgegrenzte Analyse mit Umfang und Preis |
| Empfehlung | Investor oder befreundeter Gründer | Steuerberater oder vertrauter Fachberater |
| Nachfassen | Kurzer Video-Call und nächste Meilensteine | Vertieftes Gespräch und nachvollziehbare Entscheidungsunterlage |
Dieselbe Botschaft. Zwei unterschiedliche erste Reaktionen
Angenommen, du bietest an: "Mit Daten, Forschung und einem umsetzbaren Vertriebsplan machen wir das Wachstum deines Unternehmens schneller." Preis und Leistung bleiben gleich.
Gründer: "Wann sehen wir erste Wirkung? Können wir ohne monatelange Vorbereitung starten? Welche ähnlichen Startups haben das schon geschafft?" Das passt zu den Quellfeldern Traktion, Runway, Gründerreferenzen und kurzen Zyklen.
DGA: "Wie berechnet ihr die Wirkung? Was bleibt netto übrig? Und warum brauche ich das zusätzlich zu meinen bisherigen Beratern?" Das passt zu Rendite, Unternehmenswert, Track Record und bestehender Beratung.
Diese Reaktionen sind ein fiktives Beispiel zur Verdeutlichung der Rollenprofile. Es sind keine Zitate aus Interviews.

Zwei mögliche E-Mail-Einstiege
Für den Gründer: "Euer Team soll wachsen, ohne zusätzliche Komplexität oder unnötig viel Runway zu verbrauchen. In einer kurzen ersten Phase prüfen wir, welche kommerzielle Entscheidung am schnellsten nützliche Fortschritte bringt. Dazu können wir einen dokumentierten Fall aus einer vergleichbaren Unternehmensphase zeigen."
Für den DGA: "Eine Wachstumsinvestition sollte Unternehmenswert schaffen, ohne unnötige Risiken auszulösen. Wir legen die finanziellen Annahmen, Alternativen und erwarteten Effekte offen und zeigen, wie unsere Arbeit bestehende Berater sinnvoll ergänzt. So lässt sich die Investition belastbar beurteilen."
Die Formulierungen sind beispielhafte Verkaufstexte aus den Profilannahmen, keine getesteten Spitzenversionen. Nenne nur Zahlen und Referenzen, die du belegen kannst.
Sieben Anpassungen für Pitch, Demo und Follow-up
Die Aussage muss nicht einfach nur energischer oder vorsichtiger werden. Verändere, welche Entscheidungsfrage du zuerst beantwortest.
- Bedarf: beim Gründer nach verpassten Chancen und dem nächsten Wachstumsziel fragen, beim DGA nach Rendite, Unternehmenswert und Risiken.
- Case: beim Gründer vergleichbare Startup-Ergebnisse zuerst zeigen, beim DGA Zahlen und einen Track Record vergleichbarer Unternehmen.
- Demo: frühe Erfolge und Teamaufwand sichtbar machen versus Annahmen, Kosten und Schutzmaßnahmen erläutern.
- Einwand: Runway, Zeit und Kultur prüfen versus Mehrwert gegenüber Steuerberater und weiteren Beratern erklären.
- Erster Schritt: kleinen Schnelltest anbieten versus klar abgegrenzte Analyse mit transparentem Preis.
- Kontakt: glaubwürdige Einführung durch Investor oder Gründer versus Empfehlung durch einen vertrauten Berater.
- Follow-up: nächste Aktion und frühe Messpunkte zusenden versus Renditerechnung, Alternativen und offene Risiken.
Wann reicht die Funktionsbezeichnung nicht?
Ein Gründer kann inzwischen ein etabliertes Unternehmen mit großen Rücklagen leiten. Ein DGA kann sich bewusst für ein riskantes neues Geschäft entscheiden. Gerade deshalb müssen die breiten Funktionsprofile für das konkrete Unternehmen, Angebot und die Entscheidungssituation präzisiert werden.
- Wie groß sind tatsächlicher Investitionsspielraum und Liquiditätsdruck?
- Wer beeinflusst die Entscheidung: Mitgründer, Anteilseigner, Steuerberater oder andere Experten?
- Treibt Wachstum, Vermögensschutz oder beides die Entscheidung?
- Welche Wirkung muss in der ersten Phase sichtbar werden?
- Was passiert ohne Kauf: selbst bauen, warten oder eine Alternative wählen?
- Welche Erfahrungen hat diese Person mit vergleichbaren Angeboten gemacht?
- Welcher Beleg ist vor dem nächsten Schritt unverzichtbar?
Vom breiten Funktionsprofil zum konkreten Käufer
Diese Profile beruhen auf wiederkehrenden Mustern aus Untersuchungen, die Neurofactor über mehrere Jahre bei diesen und vergleichbaren B2B-Zielgruppen durchgeführt hat. Es handelt sich damit um forschungsbasierte, breite Funktionsprofile. Die zugrunde liegende Arbeitsmappe beschreibt Gründer und DGA auf vierzig Merkmalen, darunter Schmerzpunkte, Ängste, Einwände, Belegbedarf sowie BIS, BAS und k. Die Werte sind keine individuellen Diagnosen und keine Messwerte, die für jede Person dieser Funktion gelten.
Die Profile sind bewusst verallgemeinert. Branche, Unternehmensgröße, Wachstumsphase, Eigentumsstruktur, Produkt oder Dienstleistung, Angebot, Preis und Entscheidungskontext können verändern, welche Motive und Einwände Vorrang erhalten. Auch ein Gründer kann einen etablierten Betrieb führen, und ein DGA kann eine ambitionierte Wachstumschance verfolgen. Die Funktionsbezeichnung eröffnet die Analyse, sie ersetzt sie nicht.
Für die höchste praktische Aussagekraft wird das breite Profil mit einer Zielgruppenkarte und Assoziationsanalyse auf das konkrete Produkt oder die Dienstleistung zugeschnitten. So wird deutlich, welche Assoziationen, Einwände, Ziele und Belege für die tatsächliche Entscheidung relevant sind. Wie sieht dieses Profil für dein Angebot aus? Genau das lässt sich durch diese Vertiefung klären.
Willst du wissen, wie Gründer und geschäftsführende Gesellschafter dein Produkt oder deine Leistung sehen? Kontaktiere Neurofactor und lass das allgemeine Profil auf deine Proposition übertragen.
Der Gründer kauft nicht bloß Tempo. Der DGA kauft nicht bloß Sicherheit
Der Gründer möchte wachsen, ohne knappe Zeit und Runway mit dem falschen Projekt zu verlieren. Der DGA möchte investieren, ohne den über Jahre geschaffenen Unternehmenswert zu gefährden. Das sind richtungsweisende Rollenprofile, keine feststehenden Persönlichkeitstypen.
Die entscheidende Vertriebsfrage lautet also nicht, ob die Ansprache dynamischer oder konservativer klingen soll. Sondern: Welche Unsicherheit muss zuerst kleiner werden? Beim Gründer betrifft sie häufig Tempo und Traktion, beim DGA Nettoertrag, zusätzlichen Nutzen und begrenzbare Verluste.
Wer dieses Prinzip anwendet, verkauft nicht zwangsläufig ein anderes Produkt. Er macht dieselbe Leistung für zwei unterschiedliche Entscheider besser prüfbar.
Begriffe
- Gründer / Founder
- Person, die ein Unternehmen gründet. Das Quellprofil beschreibt einen jungen Betrieb in Aufbau und Wachstum, geprägt durch Traktion, Zeit und Runway.
- DGA
- Niederländische Abkürzung für directeur-grootaandeelhouder, also einen Geschäftsführer mit maßgeblicher Beteiligung am Unternehmen. Im Profil sind Unternehmenswert und Vermögen wichtig.
- BIS
- Behavioral Inhibition System. In den breiten Neurofactor-Funktionsprofilen beschreibt die 0-10-Skala die Orientierung an möglichen negativen Ergebnissen.
- BAS
- Behavioral Activation System. In den breiten Neurofactor-Funktionsprofilen beschreibt die 0-10-Skala die Orientierung an Chancen und Belohnung.
- Delay-discount-rate k
- Ein Kennwert für die relative Gewichtung früherer gegenüber späteren Ergebnissen in den breiten Funktionsprofilen. Höhere k-Werte stehen hier für eine stärkere Präferenz für zeitnahe Ergebnisse; es handelt sich nicht um individuelle Messwerte.
- Beweisanker
- Ein konkreter Beleg, der die wichtigste Unsicherheit hinter einer Aussage oder einem Verkaufsversprechen reduziert.
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich das Kaufverhalten von Gründer und DGA?
Das breite Funktionsprofil des Gründers betont schnelle Traktion ohne Verschwendung von Zeit und Runway. Beim DGA stehen messbare Rendite, Unternehmenswert und zusätzlicher Nutzen neben bestehenden Beratern stärker im Vordergrund. Grundlage sind wiederkehrende Muster aus mehrjähriger Neurofactor-Forschung.
Warum genügt einem DGA eine schnelle Wachstumszusage häufig nicht?
Die Aussage klärt noch nicht die Netto-Rendite, Risiken für den Unternehmenswert und den Mehrwert gegenüber Steuerberater und anderen Experten. Genau diese Fragen betont die DGA-Quellkarte.
Welche BIS-, BAS- und k-Werte haben Gründer und DGA?
Das Gründerprofil nennt BIS 3, BAS 9 und k 0,45; das DGA-Profil BIS 7, BAS 6 und k 0,10. Diese Werte stammen aus breiten, forschungsbasierten Neurofactor-Funktionsprofilen und sind keine Messungen einzelner Personen.
Welche Belege überzeugen einen Gründer eher?
Die Quellkarte nennt Fälle vergleichbarer Startups, konkrete Wachstumszahlen und Referenzen bekannter Gründer. Sichtbare Fortschritte in kurzer Zeit machen das Angebot greifbarer.
Welche Belege benötigt ein DGA?
Das Rollenprofil betont finanzielle Begründung, Track Record bei vergleichbaren Unternehmen und fachliche Autorität. Zusätzlicher Nutzen gegenüber bestehenden Beratern sowie klare Preise sind wichtig.
Kann man anhand einer Rollenkarte Einzelentscheidungen vorhersagen?
Ein breites Funktionsprofil beschreibt wiederkehrende Muster, aber nicht die Entscheidung jedes Einzelnen. Für die konkrete Anwendung müssen Branche, Unternehmensgröße, Angebot, Preis und Entscheidungskontext mit einer Zielgruppenkarte und Assoziationsanalyse vertieft werden.
Quellen
- 1.Behavioral Inhibition, Behavioral Activation, and Affective Responses to Impending Reward and Punishment: The BIS/BAS Scales - Journal of Personality and Social Psychology / Carver & White (1994)
- 2.Time Discounting and Time Preference: A Critical Review - Journal of Economic Literature / Frederick, Loewenstein & O'Donoghue (2002)
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Martijn den Otter
Oprichter van Neurofactor. Expert in neuromarketing en consumentenpsychologie.
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