Neurofactor
Alle BlogbeiträgeHR-Manager und HR-Direktor haben beide BIS 6, beurteilen aber Einführungsrisiko und begründbaren Unternehmensnutzen unterschiedlich.
An wen verkaufen Sie eigentlich?

HR-Manager versus HR-Direktor: gleicher Risikowert, andere Verantwortung

Martijn den Otter 7 Min. Lesezeit8.10.2026

Sie stellen dieselbe HR-Lösung zwei Menschen aus derselben Abteilung vor. Der HR-Manager fragt, wer die Einführung übernimmt und ob die Führungskräfte das System später tatsächlich nutzen. Der HR-Direktor fragt, wie er die Investition gegenüber Finance und Geschäftsführung begründen kann. Gleiches Produkt. Zwei verschiedene Entscheidungsfragen.

Die ursprünglichen Neurofactor-Zielgruppenkarten liefern einen bemerkenswerten Befund: Beide allgemeinen Rollenprofile haben einen BIS-Wert von 6. Dennoch fürchtet der Manager vor allem ein System, das niemand nutzt. Der Direktor fürchtet den Verlust von Budget und die Rückstufung von HR zu einer rein administrativen Funktion. Gleiche Risikosensitivität bedeutet also nicht gleiche Befürchtungen.

Wer beide überzeugen will, sollte nicht bloß die Stellenbezeichnung in der Präsentation austauschen. Entscheidend ist, welches Scheitern die jeweilige Person verhindern muss - und welche Belege diese Sorge tatsächlich entkräften.

Das eigentlich Interessante ist der identische BIS-Wert

Im Vertrieb ist die Versuchung groß, HR-Manager als operativ und HR-Direktoren als strategisch abzustempeln. Die Originaldaten zeigen etwas Präziseres: Beide haben BIS 6, doch das befürchtete Ergebnis ist unterschiedlich. Der Manager muss möglicherweise der Geschäftsführung erklären, warum Führungskräfte ein neu gekauftes System nicht nutzen. Der Direktor könnte sein Budget verlieren und die strategische Bedeutung von HR erneut verteidigen müssen.

Für den Manager bedeutet Sicherheit, dass eine Lösung eingeführt und im Alltag getragen wird. Für den Direktor bedeutet Sicherheit, dass ihre Wirkung einer Prüfung durch Geschäftsführung und Finance standhält. Wer beiden nur abstrakt „weniger Risiko“ verspricht, übersieht die entscheidende Frage.

Was die ursprünglichen Zielgruppenkarten tatsächlich unterscheiden

Die folgende Tabelle verdichtet die Originalangaben aus dem Neurofactor-Arbeitsblatt 5 HR & Recruitment, Spalte D (HRM) und Spalte E (HRD). Sie enthält keine zusätzlichen, nicht belegten Marktstatistiken.

Aufgabe

HR-Manager
Kleine HR-Abteilung, Prozesse und Unterstützung der Führungskräfte
HR-Direktor
HR-Strategie im Führungsteam, Talente, Kultur und Kosten

Hauptproblem

HR-Manager
Zu viele operative Fragen und administrative Aufgaben
HR-Direktor
Investitionen schwer als Unternehmensbeitrag belegbar

Ursache

HR-Manager
Zersplitterte Systeme, Führungskräfte übernehmen HR-Aufgaben nicht
HR-Direktor
Der Beitrag von HR ist schwer messbar; Unternehmensleitung denkt in Kosten

Emotionaler Antrieb

HR-Manager
Ordnung, Entlastung, Anerkennung durch Führungskräfte
HR-Direktor
Anerkennung als strategischer Partner

Größte Angst

HR-Manager
Ein System, das die Führungskräfte nicht einsetzen
HR-Direktor
Budgetverlust und Rückfall in eine administrative HR-Rolle

Einwand

HR-Manager
Kein Budget, keine Zeit, bestehendes System, fehlende Akzeptanz
HR-Direktor
Wo ist der messbare Beitrag? Wie argumentiere ich gegenüber Finance?

Zielbild

HR-Manager
Verlässliche Abläufe, mehr Zeit für Menschen und Führungskräfte
HR-Direktor
Anerkannter strategischer Beitrag und gesichertes Budget

Nachweise

HR-Manager
Vergleichbare HR-Manager-Referenzen und reibungslose Einführung
HR-Direktor
Geschäftsergebnisse, Forschungsdaten und Referenzen von HR-Direktoren

Bevorzugter Kontakt

HR-Manager
Empfehlung aus HR-Netzwerk oder Fachveranstaltung, danach Demo
HR-Direktor
HR-Direktorennetzwerk und Empfehlung, danach strategisches Gespräch

Entscheidungsumfeld

HR-Manager
Eigener Budgetrahmen, größere Ausgaben mit Geschäftsführung abstimmen
HR-Direktor
Strategische Entscheidungen gegenüber CEO und Geschäftsführung rechtfertigen
Vergleich von HR-Manager und HR-Direktor: jeweils BIS 6, BAS 5 bzw. 6 und k 0,20 bzw. 0,15 sowie unterschiedliche Risiken und Nachweise.

Nicht unterschiedliches Wissen, sondern unterschiedliche Verantwortung

Der HR-Manager hält Personalgewinnung, Fehlzeiten, Beurteilungen, Arbeitsbedingungen und HR-Systeme am Laufen. Laut Originalprofil arbeitet das Team mit vielen Fragen aus den Fachbereichen und erlebt das Gefühl, ständig hinterherzulaufen. Eine neue Lösung gewinnt nur dann an Wert, wenn sie die Belastung tatsächlich senkt.

Der HR-Direktor muss die HR-Strategie mit Unternehmenszielen verknüpfen und den Beitrag von Talenten, Kultur und Prozessen sichtbar machen. Eine Lösung darf deshalb nicht nur besser funktionieren, sondern muss auch einen nachvollziehbaren Effekt auf das Unternehmen haben. Beide wollen gute Personalarbeit. Entscheidend ist, welche Verantwortung zuerst abgesichert werden muss.

Warum der HR-Manager ein weiteres System fürchten kann

Die Zielgruppenkarte nennt enttäuschende Erfahrungen: ein HR-System ohne Akzeptanz, zusätzliche Berater und einzelne Workshops für Führungskräfte. Deshalb ist „alles wird automatisiert“ nicht automatisch ein überzeugendes Versprechen. Eine Software kann eingeführt werden, während die Aufgaben weiterhin bei HR landen.

Ein hilfreiches Angebot zeigt deshalb den konkreten Ablauf: Wer migriert Daten? Wer schult die Führungskräfte? Welche Aufgaben fallen weg? Welche Unterstützung gibt es, wenn Nutzer nicht mitziehen? Eine passende Referenz, ein nachvollziehbarer Einführungsplan und sichtbare Zeitersparnis nehmen die operative Sorge ernster als ein Katalog von Funktionen.

Warum der HR-Direktor Zahlen statt Programmrhetorik braucht

Das HR-Direktorenprofil beschreibt die Frustration, den Wert der HR-Funktion immer wieder rechtfertigen zu müssen. Als gescheiterte Ansätze nennt die Karte große Kulturprogramme ohne Ergebnisbezug, Dashboards ohne echten Erkenntnisgewinn und eine Umorganisation der HR-Abteilung. Ein ambitionierter Programmname löst dieses Problem nicht.

Stattdessen braucht der Direktor nachvollziehbare Verbindungen zwischen Maßnahme und Ergebnissen: Mitarbeiterbindung, Fehlzeiten, Talententwicklung, Kosten oder Führung. Wo ist eine Wirkung messbar, wo lediglich plausibel und welche Annahmen liegen zugrunde? Die Karte fordert ausdrücklich Fallbeispiele mit Unternehmensergebnissen, Forschungsdaten und Referenzen von HR-Direktoren.

BIS 6 zu BIS 6: gleicher Wert, andere Verlustperspektive

BIS steht in diesem Profilrahmen für die Sensitivität gegenüber möglichen negativen Ergebnissen. Beide Funktionen haben den Wert 6 auf einer Skala von 0 bis 10. In den Quelldaten ist diese Sensitivität jedoch unterschiedlich verankert: beim Manager in Einführungsrisiko und zusätzlicher Arbeit, beim Direktor in Investitionen, die sich nicht rechtfertigen lassen.

Der Wert allein sagt nicht, welches Problem eine konkrete Person bewegt. Er ist weder eine individuelle Diagnose noch eine direkte EEG-Messung. Erst gemeinsam mit Angst, Einwand, Ursache und Nachweisbedarf wird daraus ein brauchbarer Ansatz für die Kommunikation.

BAS 5 gegenüber 6: Was gilt jeweils als Gewinn?

Der HR-Manager hat BAS 5. Laut Zielgruppenkarte richtet sich die Chance auf Arbeitserleichterung, weniger Fehler und stabile Prozesse. Der HR-Direktor hat BAS 6, verbunden mit Chancen, die HR strategisch stärken. Sein positives Zielbild umfasst sichtbaren Unternehmensbeitrag und die Anerkennung der Funktion.

Aus diesen Werten folgt nicht, dass eine Rolle grundsätzlich ambitionierter ist. Der Unterschied liegt darin, wie die gleiche Verbesserung Bedeutung gewinnt: als spürbare Entlastung im Alltag oder als nachweisbarer Beitrag zu einer strategischen Priorität.

k 0,20 und k 0,15 messen keine Vertragsgeschwindigkeit

Die Originalkarte gibt für den HR-Manager k 0,20 an und beschreibt eine moderate Zeitpräferenz, bei der eine Einführungsphase akzeptiert wird. Für den HR-Direktor steht k 0,15 mit stärkerer Orientierung an Jahresplänen. Damit wird die relative Gewichtung früherer und späterer Ergebnisse im breiten Profil beschrieben - nicht die Zahl der Tage bis zur Unterschrift.

Ein HR-Manager kann wegen fehlender Kapazität eine Entscheidung aufschieben. Ein Direktor kann bei engem Budgetfenster schnell handeln. Darum sollten Sie kurzfristige Entlastung und längerfristigen Unternehmensnutzen unterschiedlich belegen, statt Menschen anhand von k eine feste Entscheidungsgeschwindigkeit zuzuweisen.

Welche Nachweise gehören zuerst auf den Tisch?

Beim HR-Manager beginnt der Beweis im Arbeitsablauf. Zeigen Sie die Nutzerführung, den Einführungsplan, die Rolle der Führungskräfte, den Support und die Tätigkeiten, die wirklich wegfallen. Eine Demo soll die Angst vor zusätzlichem Aufwand reduzieren, nicht möglichst viele Funktionen präsentieren.

Beim HR-Direktor beginnt der Beweis beim Unternehmensziel. Welche Kennzahl verbessert sich, welche Kosten entstehen, wie werden Ausgangszustand und Ergebnis ermittelt und welche Risiken bleiben? Ein Business Case mit nachvollziehbaren Annahmen und passenden Referenzen hilft bei der internen Begründung. Die technische Demo bleibt wichtig, kommt aber häufig erst danach.

Eine HR-Plattform, zwei Lesarten desselben Versprechens

Angenommen, die Kernbotschaft lautet: „Weniger Verwaltung, bessere Personalentscheidungen.“ Das Produkt bleibt unverändert. Der HR-Manager fragt: Haben wir wirklich weniger Arbeit oder betreuen wir bald ein weiteres System, das niemand nutzt? Der HR-Direktor fragt: Welche messbare Wirkung auf Talent, Kosten und Unternehmensergebnis rechtfertigt diese Investition?

Dem Manager zeigen Sie Einführung, tatsächliche Nutzung und Entlastung. Dem Direktor stellen Sie einen Zusammenhang zwischen operativer Verbesserung und messbaren HR-Ergebnissen her, einschließlich Ausgangswerten, Annahmen und Evaluationszeitpunkten. Im ersten Fall müssen Sie belegen, dass es funktioniert. Im zweiten, weshalb es die Investition wert ist.

Dieses Szenario ist ein redaktionelles Beispiel aus den Profilen, keine dokumentierte Kundenfallstudie und keine getestete Werbeaussage.

Eine HR-Plattform wird vom HR-Manager anhand von Einführung und Akzeptanz, vom HR-Direktor anhand von messbarem Unternehmensnutzen und finanzieller Begründung bewertet.

Sechs konkrete Anpassungen im Verkauf

  • Beginnen Sie beim HR-Manager mit den wiederkehrenden Aufgaben des Teams, beim HR-Direktor mit dem Unternehmensziel hinter der HR-Investition.
  • Zeigen Sie dem Manager eine vergleichbare Einführung bis zur Nutzung durch Führungskräfte; zeigen Sie dem Direktor einen belastbaren Business Case mit Kennzahlen und Kosten.
  • Beantworten Sie beim Manager zuerst die Frage nach Einführungsaufwand; beim Direktor zuerst die Frage nach der Rechtfertigung gegenüber Finance.
  • Nutzen Sie beim Manager Empfehlungen aus dem HR-Kreis und danach eine praktische Demo; beim Direktor das HR-Direktorennetzwerk und anschließend ein strategisches Gespräch.
  • Sprechen Sie beim Manager über Fehlzeiten, HR-Systeme, Onboarding und Akzeptanz; beim Direktor über Talentstrategie, Workforce Planning und HR-Analytics.
  • Bleiben Sie bei derselben wahrheitsgemäßen Produktleistung. Verändern Sie die Reihenfolge der Belege, nicht die Fakten.

Zwei Einstiege für dasselbe Angebot

Beispiel an einen HR-Manager: „Ihr HR-Team erhält viele Anfragen aus den Fachbereichen. Ich kann zeigen, wie eine vergleichbare Organisation diese Belastung reduziert hat, ohne ein zusätzliches Einführungsprojekt aufzubauen. Bei welchen Aufgaben entsteht bei Ihnen heute der größte Rückstand?“

Beispiel an einen HR-Direktor: „Sie wollen zeigen, wie HR das Unternehmensergebnis unterstützt. Wir verbinden Prozessverbesserungen mit messbaren HR-Ergebnissen und legen die Annahmen offen, damit Sie die Investition intern fundiert vertreten können.“

Die Formulierungen leiten sich aus den breiten Profilen ab. Es sind weder wörtliche Forschungszitate noch empirisch bestätigte Gewinnertexte.

Wenn beide über dieselbe Anschaffung entscheiden

Bei einer größeren HR-Anschaffung kann der Manager für Einführung und Nutzung verantwortlich sein, während der Direktor Budget und strategische Passung beurteilt. Dann reicht es nicht, zunächst nur eine Seite zu überzeugen. Sonst kommt eine unbesprochene Sorge erst ganz am Ende des Beschaffungsprozesses auf.

Legen Sie zwei Beweisschienen an: Akzeptanz, Zeitersparnis und zuverlässige Abläufe einerseits; messbarer Unternehmensbeitrag, finanzielle Rechtfertigung und strategische Passung andererseits. Je nach Angebot gehören auch IT, Datenschutz, Finance oder Führungskräfte dazu. Die Rollenprofile zeigen typische Fragen, keine unveränderlichen Entscheidungsrechte.

Vom fundierten Funktionsprofil zur konkreten Leistung

Diese Funktionsprofile beruhen auf wiederkehrenden Mustern aus Untersuchungen, die Neurofactor über mehrere Jahre bei diesen und vergleichbaren Zielgruppen durchgeführt hat. Es handelt sich somit um fundierte breite Funktionsprofile. Sie sind dennoch verallgemeinert: Nicht jeder einzelne HR-Manager oder HR-Direktor muss sich genauso verhalten. BIS, BAS und k sind Profilwerte, keine individuellen EEG-Befunde, Diagnosen oder Kaufwahrscheinlichkeiten.

Branche, Unternehmensgröße, Preis, Produkt oder Dienstleistung, konkretes Angebot und Entscheidungskontext können verschieben, welche Sorge oder welcher Nachweis wirklich zählt. Eine neue HRIS-Plattform für ein Großunternehmen weckt andere Assoziationen als ein Onboarding-Angebot für den Mittelstand.

Für den höchsten praktischen Nutzen wird das breite Profil mit einer Zielgruppenkarte und Assoziationskarte auf das eigene Angebot zugeschnitten. Möchten Sie wissen, wie diese Rollen Ihre konkrete Leistung bewerten? Dann untersuchen Sie die Assoziationen und die Entscheidungssituation. Sehen Sie auch den Vergleich der fünf HR-Profile und den Vergleich Recruiter versus CHRO.

Wollen Sie wissen, wie HR-Manager oder HR-Direktoren Ihr Produkt oder Ihre Leistung sehen? Kontaktieren Sie Neurofactor und lassen Sie das allgemeine Profil auf Ihre Proposition übertragen.

Gleicher BIS-Wert heißt nicht gleicher Kaufgrund

Der HR-Manager und der HR-Direktor haben beide BIS 6. Entscheidend ist aber, wofür sie Verantwortung tragen: Der eine darf kein System einführen, das niemand verwendet. Der andere darf kein Budget in eine Maßnahme investieren, deren Beitrag unklar bleibt.

Sie brauchen deshalb keine zwei erfundenen Produkte. Sie brauchen zwei passende Beweisketten für dieselbe Leistung: Menschen können erfolgreich damit arbeiten, und die Organisation gewinnt dadurch nachvollziehbar an Wert.

Begriffe

Zielgruppenkarte
Strukturiertes, breites Funktionsprofil mit Motiven, Problemen, Einwänden, Befürchtungen, Beweiserwartungen und Entscheidungskontext.
Assoziationskarte
Ergebnis einer Analyse der Bedeutungen, die eine Zielgruppe mit einem Produkt, einer Dienstleistung, Marke oder einem Thema verbindet.
BIS
Behavioral Inhibition System: Begriff für die Sensitivität gegenüber möglichen negativen Folgen, hier als breiter Funktionsprofilwert auf einer Skala von 0 bis 10.
BAS
Behavioral Activation System: Begriff für die Ausrichtung auf Chancen und positive Ergebnisse; kein Prozentsatz der Kaufwahrscheinlichkeit.
Delay-Discount-Rate (k)
Profilparameter für die relative Gewichtung früherer und späterer Ergebnisse; keine Messung der Dauer bis zur Vertragsunterzeichnung.
Akzeptanz in den Fachbereichen
Der tatsächliche Einsatz neuer Prozesse oder Systeme durch Führungskräfte und Teams außerhalb der HR-Abteilung.
Beweisanker
Überprüfbarer Nachweis, Referenzfall oder Ergebnis, das direkt auf einen bestimmten Einwand oder ein Risiko eingeht.

Häufig gestellte Fragen

Worin unterscheidet sich der Kaufprozess von HR-Managern und HR-Direktoren?

HR-Manager achten besonders auf Entlastung, verlässliche Abläufe und die Nutzung durch Führungskräfte. HR-Direktoren benötigen messbaren Unternehmensbeitrag, strategische Passung und eine gegenüber Finance vertretbare Investition.

Welche BIS-, BAS- und k-Werte haben die Profile?

In den ursprünglichen Neurofactor-Zielgruppenkarten hat der HR-Manager BIS 6, BAS 5 und k 0,20; der HR-Direktor BIS 6, BAS 6 und k 0,15. Es sind breite Funktionsprofilwerte, keine individuellen Messungen.

Warum haben beide Profile BIS 6 trotz unterschiedlicher Ängste?

BIS beschreibt eine profilbezogene Sensitivität für negative Ausgänge, nicht deren genaue Ursache. Beim Manager geht es um fehlende Akzeptanz, beim Direktor um Budget und strategische Glaubwürdigkeit.

Welche Belege überzeugen einen HR-Manager?

Vergleichbare Referenzen von HR-Managern, ein reibungsloser Einführungsprozess, Zeitersparnis und die tatsächliche Nutzung in den Fachbereichen. Eine praktische Demo kann das verdeutlichen.

Welche Belege erwartet ein HR-Direktor?

Fallbeispiele mit Geschäftsergebnissen, Forschungsdaten, Referenzen anderer HR-Direktoren und einen Business Case mit HR-Kennzahlen zur internen Rechtfertigung.

Wie übertrage ich die breiten Profile auf mein eigenes Produkt?

Mit einer Zielgruppen- und Assoziationsanalyse prüfen Sie den konkreten Nutzen, Preis, die Branche und den Entscheidungskontext. Die breiten Funktionsprofile bilden den Ausgangspunkt, ersetzen aber keine produktspezifischen Erkenntnisse.

Quellen

  1. 1.Behavioral Inhibition, Behavioral Activation, and Affective Responses to Impending Reward and Punishment: The BIS/BAS Scales - Carver & White / Journal of Personality and Social Psychology (1994)
  2. 2.Time Discounting and Time Preference: A Critical Review - Frederick, Loewenstein & O'Donoghue / Journal of Economic Literature (2002)

Verwandte Themen

Geprüft von: Martijn den Otter · Zuletzt geprüft: 8.10.2026

Martijn den Otter

Martijn den Otter

Oprichter van Neurofactor. Expert in neuromarketing en consumentenpsychologie.

LinkedIn →