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Kommunikationsstrategie

Botschaftsmatrix: Bedeutung und Anwendung

Erfahre, was Botschaftsmatrix bedeutet und wie du das Konzept anwendest. Mit Erklärung, Praxisbeispiel und Hinweisen zu Belegen und Aussagegrenzen.

Martijn den Otter 8 Min. Lesezeit1.10.2026
Botschaftsmatrix: Bedeutung und Anwendung

Wer mehrere Zielgruppen anspricht, hat schnell Texte, die jeder für sich stimmen, aber zusammen auseinanderlaufen. Wie hältst du je Zielgruppe fest, was du sagst, wie du es belegst und was du besser nicht sagst? Du erfährst, woher die Botschaftsmatrix stammt, wie du unterstützende Botschaften, einen festen Beleg und einen Fallstricksatz ausfüllst und wo die Grenzen liegen.

Eine Botschaftsmatrix ist eine Übersicht, die je Zielgruppe festhält, was die Kernbotschaft ist, welche unterstützenden Botschaften sie konkret machen, welcher Beleg immer mitgeht und welche Formulierung du vermeidest. Die Botschaftskarte ist die Ausarbeitung dieser Übersicht für eine einzelne Zielgruppe.

Das Instrument stammt aus der Kommunikationspraxis und ist mit dem Message House und der Message Map aus der Risikokommunikation verwandt. Bei Neurofactor verweist jede Zelle auf eine untersuchte Zielgruppenerkenntnis. Die Matrix ordnet Botschaften; ob sie wirken, zeigt erst eine Prüfung.

Woher stammen Botschaftsmatrix und Botschaftskarte?

Eine Botschaftsmatrix ist kein wissenschaftlicher Begriff mit einer Ursprungspublikation, sondern ein Praxisinstrument aus der Kommunikationsbranche. Zwei verwandte Formen lassen sich gut zurückverfolgen.

Message Map aus der Risikokommunikation. Vincent Covello entwickelte die Message Map nach eigener Aussage Anfang der 1990er-Jahre für Situationen mit viel Stress, Sorge oder Emotion; nach den Milzbrandanschlägen in den USA 2001 wurde sie erstmals im Gesundheitswesen eingesetzt (Covello, 2006). Eine Message Map beantwortet eine Frage einer Anspruchsgruppe mit drei Kernbotschaften und unterstützenden Fakten. Ein Bericht für die US-Umweltbehörde EPA beschreibt sieben Schritte, die mit dem Testen und Üben der Botschaften enden, und merkt an, dass nicht jede Anspruchsgruppe eine eigene Map braucht (Covello u. a., 2007).

Message House. Ein Message House fasst mehrere Botschaften unter einem „Dach“ zusammen. Laut CommunicatieRijk, der Kommunikationsplattform der niederländischen Regierung, bietet es eine übergreifende Erzählung, wenn für verschiedene Zielgruppen verschiedene Botschaften verwendet werden (CommunicatieRijk, 2023). Eine feste Herkunft wurde in den herangezogenen Quellen nicht gefunden.

Umsetzung bei Neurofactor. Neurofactor verwendet „Botschaftsmatrix“ für die Übersicht aller Zielgruppen nebeneinander und „Botschaftskarte“ für die Ausarbeitung je Zielgruppe. Eigen an dieser Arbeitsdefinition: Jede Zelle verweist auf die Erkenntnis, auf der sie beruht, und der Fallstricksatz ist eine feste Spalte. Das ist eine redaktionelle Vereinbarung, kein validiertes Modell.

Was steht in einer Botschaftsmatrix?

Je Zielgruppe eine Zeile, je Bestandteil eine Spalte:

Spalte Frage, die die Spalte beantwortet
Zielgruppe und Entscheidungskontext Um wen geht es, und vor welcher Wahl steht die Gruppe?
Kernbotschaft Was soll sich die Zielgruppe merken?
Unterstützende Botschaften Was macht die Kernbotschaft konkret und glaubwürdig?
Fester Beleg („immer zeigen“) Welcher Beleg geht immer mit?
Fallstricksatz Welche Formulierung vermeidest du bewusst, und warum?
Herkunft und Status Auf welcher Erkenntnis beruht die Zeile, und ist sie geprüft?

Die Kernbotschaft, Ausgangspunkt jeder Zeile, bekommt einen eigenen Artikel. Die Matrix hält fest, was du sagst; wie du es sagst, gehört zur Tonalität. Eine Botschaftskarte arbeitet eine Zeile aus, mit Formulierungen je Kanal, Quellen, Verantwortlichen für den Beleg und dem Datum der letzten Prüfung.

Unterstützende Botschaften: die Kernbotschaft konkret machen

Eine unterstützende Botschaft ist eine Aussage, die die Kernbotschaft für eine bestimmte Zielgruppe konkret, verständlich oder glaubwürdig macht. Sie beantwortet die Folgefrage: Wie funktioniert das, und warum sollte ich es glauben?

In Covellos Message Map stehen unter jeder Kernbotschaft drei unterstützende Fakten, und der EPA-Bericht beschreibt eine Vorlage, in der drei Kernbotschaften zusammen 27 Wörter umfassen und in neun Sekunden gesprochen werden (Covello u. a., 2007). Das sind Konventionen für Sprecherinnen und Sprecher in Krisen. Für Marketing- oder HR-Kommunikation ist keine feste Anzahl belegt; zwei unterstützende Botschaften je Zielgruppe sind eine übliche Wahl, die die Übersicht lesbar hält.

Achte bei der Auswahl auf drei Punkte:

  • Nachvollziehbar. Jede beruht auf einer Zielgruppenerkenntnis, etwa einem Problem oder Einwand.
  • Eigene Belege. Eine unterstützende Botschaft ist selbst eine Behauptung. Lies auch Was bedeutet das Feld Belege im Zielgruppenprofil?
  • Je Zielgruppe verschieden. Sind die unterstützenden Botschaften überall gleich, bildet die Matrix womöglich keine echten Unterschiede ab.

Fester Beleg: was immer mitgeht

Der feste Beleg geht bei einer Zielgruppe immer mit der Botschaft mit, unabhängig von Kanal oder Textlänge; daher der Arbeitsname „immer zeigen“. In einer kurzen Anzeige fällt vieles weg, doch dieser Beleg bleibt stehen oder ist direkt erreichbar.

Warum ein festes Element? Wechselt der Beleg je Kanal, sieht jemand womöglich nie den Beleg, der zum eigenen wichtigsten Zweifel passt. Das ist eine redaktionelle Abwägung, keine untersuchte Regel.

Kriterien (redaktionelle Empfehlung):

  • Er greift den wichtigsten Zweifel oder Einwand der Gruppe auf.
  • Er ist überprüfbar und aktuell, mit verantwortlicher Person und Prüfdatum.
  • Er lässt sich in jedem Kanal zeigen oder erreichen.
  • Er verspricht nicht mehr, als er zeigt.

Was Belege glaubwürdig macht, ist ein eigenes Thema; die Matrix hält nur fest, was immer mitgeht.

Fallstricksatz: die Formulierung, die du vermeidest

Ein Fallstricksatz ist ein konkreter Satz, den du für eine Zielgruppe bewusst nicht verwendest, samt Begründung. Er dient als Gegenprobe: Ähnelt ein Entwurf ihm, schreibst du den Entwurf um. Anders als eine Wortliste hält er eine Annahme darüber fest, wie die Gruppe eine Formulierung verstehen kann.

Forschung zeigt, dass Formulierungen eine Rolle spielen können, wenn auch nicht eins zu eins für jeden Text:

  • Framing. Levin, Schneider und Gaeth unterscheiden drei Arten von Framing-Effekten, darunter Attribut-Framing: Dasselbe Merkmal kann unterschiedlich bewertet werden, je nachdem, ob es positiv oder negativ beschrieben wird (Levin u. a., 1998).
  • Verneinungen. In zwei Experimenten mit Studierenden wurde die Verneinung eines Merkmals ohne klares Gegenteil („nicht romantisch“) anders verarbeitet als die eines Merkmals mit klarem Gegenteil („nicht warm“): Die erste Art aktivierte gerade Assoziationen mit dem verneinten Begriff. Die Autoren empfehlen, zu beschreiben, was etwas ist (Mayo u. a., 2004).
  • Wiederholte Warnungen. Ältere Erwachsene, die eine Verbraucheraussage mehrfach als falsch markiert sahen, erinnerten sie drei Tage später häufiger als wahr als nach einer einzigen Warnung; bei jüngeren Erwachsenen war das nicht so (Skurnik u. a., 2005).
  • Kein allgemeines Verbot. Eine Übersichtsarbeit kommt zu dem Schluss, dass Bumerangeffekte von Korrekturen kein robustes Phänomen sind und bei einer klaren, auffälligen Korrektur selten oder nie auftreten (Swire-Thompson u. a., 2020).

Covello empfiehlt, unnötige absolute Aussagen und Wörter wie „nein“, „nicht“ und „nie“ zu vermeiden (Covello, 2006). Die Faustregel, dass eine negative Aussage drei positive erfordert, steht im EPA-Bericht ohne Quellenangabe (Covello u. a., 2007); dieser Artikel übernimmt sie daher nicht als Norm.

Ein Fallstricksatz ist also eine Hypothese über eine Formulierung. Die Annahme dahinter kannst du vorab prüfen, wie in Von Zielgruppenerkenntnissen zu prüfbaren Botschaften beschrieben.

Botschaftsmatrix und verwandte Instrumente im Vergleich

Instrument Was es festhält Einheit Herkunft Wann passend
Botschaftsmatrix und Botschaftskarte Kernbotschaft, unterstützende Botschaften, fester Beleg und Fallstricksatz je Zielgruppe Zielgruppe × Botschaft Praxis; Neurofactor-Arbeitsdefinition Mehrere Zielgruppen, Kanäle und Schreibende
Message Map Kernbotschaften und unterstützende Fakten zu einer Frage Frage einer Anspruchsgruppe Risikokommunikation (Covello) Sprechende bei erwartbaren Fragen
Message House Übergreifende Erzählung mit darunterliegenden Botschaften Standpunkt oder Organisation Praxis; Herkunft nicht geklärt Eine Erzählung für mehrere Parteien
Tonalität Ton, Wortwahl und Stil Zielgruppe oder Marke Praxis Neben der Matrix, beim Schreiben

Drei verwandte Artikel behandeln andere Ebenen: das assoziative Nutzenversprechen (was du versprichst und warum), Aussage, Beleg, Abgrenzung und Sprachanker (wie du ein Versprechen ausformulierst) und der Beleganker (der Beleg selbst).

So erstellst du eine Botschaftsmatrix

  1. Beginne bei Zielgruppen und Entscheidungskontext. Übernimm sie aus dem Zielgruppenprofil oder der Forschung. Siehe auch Vom Zielgruppenprofil zur Kommunikationsstrategie.
  2. Formuliere je Zielgruppe die Kernbotschaft. Ein Satz, den sich die Gruppe merken soll.
  3. Wähle unterstützende Botschaften. Nimm die Erkenntnisse, die bei dieser Gruppe die meisten Fragen aufwerfen.
  4. Lege den festen Beleg fest. Prüfe, ob er existiert, aktuell ist und in jedem Kanal funktioniert.
  5. Schreibe den Fallstricksatz. Notiere einen konkreten Satz und die Begründung.
  6. Halte Herkunft und Status fest. Notiere je Zelle die Quelle und ob sie geprüft ist.
  7. Prüfe und aktualisiere. Prüfe Botschaften vorab mit der Zielgruppe und überarbeite die Matrix, wenn sich Erkenntnisse oder das Angebot ändern.

Fiktives Beispiel: eine Hochschule mit einem berufsbegleitenden Studiengang

Dieses Beispiel ist fiktiv. Die Tabelle ist eine Arbeitshypothese, kein Forschungsergebnis.

Situation. Eine Hochschule für angewandte Wissenschaften bietet einen berufsbegleitenden Bachelor in Betriebswirtschaft für drei Gruppen an: Berufseinsteigende ohne Hochschulabschluss, Wiedereinsteigende nach einer beruflichen Pause und Führungskräfte, die ihre Praxiserfahrung fundieren möchten.

Entscheidungsfrage. Welche Botschaft, welcher Beleg und welche Formulierung passen zu jeder Gruppe, damit alle Kanäle dasselbe erzählen?

Verfügbare Informationen. Gespräche mit der Studienberatung, Fragen von Infotagen und ein erstes Zielgruppenprofil.

Passendes Vorgehen. Das Team füllt eine Botschaftsmatrix aus und notiert je Zelle die zugrunde liegende Erkenntnis.

Zielgruppe Kernbotschaft Unterstützende Botschaften Fester Beleg („immer zeigen“) Fallstricksatz
Berufseinsteigende Einen anerkannten Abschluss machen, ohne den Job aufzugeben. Vorlesungen an festen Abenden; Aufgaben mit Bezug zu deiner Arbeit. Wochenplan mit Präsenz- und Selbststudienstunden „Studieren neben dem Job geht wie von selbst.“ (verspricht mehr, als der Plan zeigt)
Wiedereinsteigende Du baust auf dem auf, was du schon kannst. Aufnahmegespräch zu bisheriger Erfahrung; Begleitung im ersten halben Jahr. Übersicht der Anrechnungsmöglichkeiten und des Verfahrens „Es ist nie zu spät für einen Neuanfang.“ (kann die Vorstellung „zu spät“ wecken)
Führungskräfte Du fundierst deine Praxis mit Theorie, die du direkt anwendest. Aufgaben zu Fragen aus deinem eigenen Team; Austausch mit anderen Führungskräften. Beispiel einer Praxisaufgabe mit Bewertungskriterien „Keine langweilige Theorie, nur Praxis.“ (kann „langweilig“ wecken und unterschätzt die Theorie)

Mögliche Interpretation. Jede Gruppe scheint einen anderen Zweifel zu haben: Zeit, Anschluss an bisherige Erfahrung, Anwendbarkeit. Ob die Botschaften diese Zweifel ausräumen, ist unbekannt.

Nächster Schritt. Das Team prüft die Botschaften je Gruppe vorab mit vorher festgelegten Ergebnismaßen und kontrolliert, ob die festen Belege in jedem Kanal verfügbar sind.

Häufige Fehler und Grenzen der Interpretation

  • Die Matrix als Beleg sehen. Eine Matrix zeigt, was du sagen willst, nicht dass es wirkt.
  • Anzahlen als Norm verwenden. Drei Kernbotschaften oder 27 Wörter sind Konventionen der Risikokommunikation, anderswo nicht belegt.
  • Überall derselbe Beleg. Zweifel unterscheiden sich je Gruppe, der feste Beleg meist auch.
  • Fallstricksätze als Wortverbot. Eine Verneinung ist nicht per se schädlich; Effekte hängen von Kontext und Formulierung ab.
  • Befunde überdehnen. Die Experimente betrafen bestimmte Aufgaben und Gruppen; sie sagen nicht voraus, wie eine einzelne Person reagiert.
  • Zellen ohne Quelle oder Aktualisierung. Eine Botschaft ohne Quelle ist eine Annahme; ändert sich das Angebot, veralten Botschaften und Belege mit.

Fazit

Eine Botschaftsmatrix bündelt je Zielgruppe, was du sagst, wie du es belegst und was du vermeidest. Neurofactor ergänzt dieses Praxisinstrument um nachvollziehbare Erkenntnisse und einen Fallstricksatz als Gegenprobe. Behandle Anzahlen als übliche Wahl, nicht als Norm, und jede Zelle als Hypothese, bis du sie geprüft hast.

Begriffe

Botschaftsmatrix
Eine Botschaftsmatrix ist eine Übersicht, die je Zielgruppe festhält, was die Kernbotschaft ist, welche unterstützenden Botschaften sie konkret machen, welcher Beleg immer mitgeht und welche Formulierung du vermeidest. Die Botschaftskarte ist die Ausarbeitung dieser Übersicht für eine einzelne Zielgruppe.
Botschaftskarte
Eine Botschaftsmatrix ist eine Übersicht, die je Zielgruppe festhält, was die Kernbotschaft ist, welche unterstützenden Botschaften sie konkret machen, welcher Beleg immer mitgeht und welche Formulierung du vermeidest. Die Botschaftskarte ist die Ausarbeitung dieser Übersicht für eine einzelne Zielgruppe.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeuten Botschaftsmatrix und Botschaftskarte?

Eine Botschaftsmatrix hält je Zielgruppe die Kernbotschaft, unterstützende Botschaften, den festen Beleg und einen Fallstricksatz fest. Die Botschaftskarte arbeitet das für eine Gruppe aus. Es ist ein Praxisinstrument, verwandt mit der Message Map aus der Risikokommunikation und dem Message House.

Wie nutzt du eine Botschaftsmatrix in der Zielgruppen- oder Kommunikationsforschung?

Fülle die Matrix mit Erkenntnissen aus der Zielgruppenforschung und notiere, worauf jede Zelle beruht. Die Matrix bildet dann die Grundlage für Varianten, die du vorab mit der Zielgruppe prüfst.

Wie belegst du die Botschaften in einer Botschaftsmatrix?

Verknüpfe jede Botschaft mit einer Zielgruppenerkenntnis und mit Belegen. Halte Herkunft, verantwortliche Person und Prüfdatum fest und kennzeichne ungeprüfte Annahmen. Die Matrix selbst beweist nicht, dass eine Botschaft wirkt.

Was ist ein Fallstricksatz und warum schreibst du ihn auf?

Eine konkrete Formulierung, die du für eine Zielgruppe bewusst vermeidest, samt Begründung. Er dient beim Schreiben als Gegenprobe. Forschung zu Framing und Verneinungen zeigt, dass Formulierungen die Verarbeitung beeinflussen können, doch ein Fallstricksatz bleibt eine Hypothese.

Welche Fehler macht man bei einer Botschaftsmatrix?

Die Matrix als Beleg sehen, feste Anzahlen als Norm verwenden, überall denselben Beleg nutzen, Fallstricksätze als Wortverbot behandeln und Zellen ohne Quelle oder Aktualisierung stehen lassen.

Was ist ein praktisches Beispiel für eine Botschaftsmatrix?

Ein fiktives Beispiel: Eine Hochschule richtet einen berufsbegleitenden Studiengang an Berufseinsteigende, Wiedereinsteigende und Führungskräfte. Je Gruppe hält das Team eine Kernbotschaft, unterstützende Botschaften, einen festen Beleg wie einen Wochenplan und einen Fallstricksatz fest und prüft sie vorab.

Quellen

  1. 1.CommunicatieRijk (2023). Message house. - CommunicatieRijk, vakplatform voor rijkscommunicatie (Ministerie van Algemene Zaken); pagina gedateerd 2023-07-31 (2023)
  2. 2.Covello (2006). Risk communication and message mapping: A new tool for communicating effectively in public health emergencies and disasters. - Journal of Emergency Management, 4(3), 25–40 (2006)
  3. 3.Covello e.a. (2007). Effective risk and crisis communication during water security emergencies: Summary report of EPA sponsored message mapping workshops. - U.S. Environmental Protection Agency, Office of Research and Development; rapport EPA/600/R-07/027 (maart 2007) (2007)
  4. 4.Levin e.a. (1998). All frames are not created equal: A typology and critical analysis of framing effects. - Organizational Behavior and Human Decision Processes, 76(2), 149–188 (1998)
  5. 5.Mayo e.a. (2004). "I am not guilty" vs "I am innocent": Successful negation may depend on the schema used for its encoding. - Journal of Experimental Social Psychology, 40, 433–449 (2004)
  6. 6.Skurnik e.a. (2005). How warnings about false claims become recommendations. - Journal of Consumer Research, 31(4), 713–724 (2005)
  7. 7.Swire-Thompson e.a. (2020). Searching for the backfire effect: Measurement and design considerations. - Journal of Applied Research in Memory and Cognition, 9(3), 286–299 (2020)

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Geprüft von: Martijn den Otter · Zuletzt geprüft: 1.10.2026

Martijn den Otter

Martijn den Otter

Oprichter van Neurofactor. Expert in neuromarketing en consumentenpsychologie.

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